Kopf Symposium hGibS

Das Symposium




Wenn von "häuslicher Gewalt" die Rede ist, wird sie gemeinhin in sogenannten bildungsfernen Partnerschaften vermutet. Nur hin und wieder hören und lesen wir von Fällen häuslicher Gewalt bei gesellschaftlich exponierten Persönlichkeiten. Ein anschauliches Beispiel der jüngsten Zeit ist der Kachelmann-Prozess. In Kunst und Kultur gibt es vereinzelt Beispiele, die sich mit häuslicher Gewalt in bildungsnahen Schichten auseinandersetzen. Die Forschung wendet sich erst neuerdings dem Thema häusliche Gewalt in Mittel- und Oberschicht zu.

Wir möchten auf unserer Tagung an das >> erste Symposium gegen häusliche Gewalt in bildungnahen Schichten (2008) anknüpfen und weiter zusammentragen, was Forschung, Erfahrung, Kunst und Kultur zum Thema bereithalten. Noch ist das Thema in der Öffentlichkeit tabuisiert. Es handelt sich um eine Fachtagung, die sich sowohl an alle diejenigen wendet, die beruflich und ehrenamtlich mit häuslicher Gewalt zu tun haben, als auch an die allgemeine Öffentlichkeit. Ein weiteres wichtiges Ziel ist, den Dialog zwischen Menschen aus den angesprochenen Bereichen anzuregen. Dieser Austausch soll helfen, Auswege für die Betroffenen zu finden.